Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin - KPM Berlin

Flugzeug Untertasse - II. Sortierung

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Anlässlich des 260-jährigen Jubiläums der KPM Berlin, als Hommage an ihre bewegte gestalterische Historie und eine ihrer bis heute bedeutendsten Gestalterinnen, Marguerite Friedlaender-Wildenhain, bringt die Berliner Porzellan-Manufaktur mit ihrer Re-Edition der Flugzeugtasse eine echte Rarität der Neuen Sachlichkeit in den Verkauf. Die Besonderheit des bestechenden, die gestalterische Prämisse Friedlaender-Wildenhains absolut verkörpernden Entwurfs: Der Standring der Espressotasse und die Aussparung der Untertasse greifen perfekt ineinander und ergeben ein in Funktion und Form vollendetes, rutsch und kippsicheres Duo.
Die Konzentration auf das Wesentliche und Vollendung in Form und Funktion prägen die Zeit der Neuen Sachlichkeit und die Arbeiten Marguerite Friedlaender-Wildenhains. Nach ihrem Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Berlin trat die Designschaffende im Jahr 1929 in das Bauhaus in Weimar ein, zehn Jahre später leitete sie die Keramikwerkstatt der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle. Diese Position legte den Grundstein für ihre Zusammenarbeit mit der KPM Berlin sowie für zahlreiche, für die Designgeschichte der Manufaktur wesentliche Porzellanentwürfe.
Ihre schmucklosen, in der Form vollkommenen Gebrauchsgeschirre mit besonderem Fokus auf Funktionalität und Zweckmäßigkeit revolutionierten den Markt, ihre Kollektionen wie „Hallesche Form“ schrieben Designgeschichte. Ein bestechender Entwurf dieser Zeit, der die gestalterische Prämisse Marguerite Friedlaender-Wildenhains absolut verkörpert, entstand im Auftrag der einstigen Fluggesellschaft Halle-Leipzig: die „Ringmoccatasse“, auch „Flugzeugtasse“ genannt. Die Vorlage, der heute durch die KPM Meisterwerkstatt re-editierten Tasse entstand zu einer Zeit, in der Friedlaender-Wildenhain für die Bewirtung im Schkeuditzer Flughafenrestaurant das „Hermes Services“, benannt nach dem geflügelten Götterboten, gestaltete, welches ausschließlich dort zum Einsatz kam.
Die Vorlage der durch die KPM Meisterwerkstatt re-editierten Espressotasse entstand einst als reine Design-Studie der Porzellan-Gestalterin im Rahmen dieser Auftragsarbeit und war nicht im Handel erhältlich. Dies macht sie zu einer echten Rarität ihrer Zeit und einem Muss für alle Liebhaber und Sammler handgefertigten Berliner Porzellans und zeitloser Bauhaus-Ästhetik.

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Customer Reviews (5.0 / 5 · 5 reviews)

Thomas ★★★★★

I wasn't sure what to expect from a "second choice" item, but the porcelain is flawless and the weight feels substantial. It's a beautiful tribute to Marguerite Friedlaender-Wildenhain's design legacy.

Leo ★★★★★

The plate's subtle pattern catches the light beautifully, and the porcelain feels incredibly fine without being too delicate. I was worried about the "II. Sortierung" label, but the only flaw I can spot is a tiny glaze skip on the rim. Perfect for my collection.

Sophia ★★★★★

The porcelain has a lovely, almost translucent quality when held up to the light, and the subtle relief pattern feels wonderful under your fingers. It’s become my new favorite piece for my morning coffee ritual.